




Copyright by El Sapone
Ich hatte ja vor einiger Zeit schon mal einen Cremeseifenversuch gestartet, der mehr oder weniger erfolgreich war. Mehr, weil Seife gut. weniger, weil Mixer kaputt *G*
Ihr erinnert euch an die umfunktionierte Bohrmaschiene? Nun ja, ich habe ein wenig an dem Rezept rumgebastelt und jetzt habe ich eins, was wie ich finde gut funktioniert und eine tolle Seife macht. Here we go.
Rezept:
200g Stearinsäure
200g Sheabutter
400g Palmöl
600g Babassuöl
50g Mandelöl
-------------------
64,4g NaOH
210,69g KOH
-------------------
1650g Wasser
100g Glycerin
2kg Zucker
Als erstes basteln wir uns einen Crockpot. Dazu nimmt man einen Topf und stellt oder besser hängt den in einen größeren, mit Wasser gefüllten Topf.
Wärend das Wasser zum kochen gebracht wird, stellt man die Lauge aus Wasser, NaOH und KOH her.
Jetzt werden die Fette abgewogen und im Wasserbad geschmolzen.
Das Glycerin gehört nicht zu den Fetten, sondern kommt in die etwas abgekühlte Lauge.
Wenn die Fette geschmolzen sind (VORSICHT!!! nicht zu heiß) kommt die noch warme Lauge dazu.
Jetzt kommt der Mixer zum Einsatz. Stellt euch schon mal drauf ein, das DAUERT!
Nach 5 Minuten haben sich Fette und Lauge gut miteinander vermischt und es befindet sich ein weißer, dünnflüssiger Seifenleim im Topf.
Nach 15 Minuten hat sich noch nicht viel verändert, außer, dass der Leim etwas schaumig auf der Oberfläche aussieht.
Jetzt geht der Prozeß relativ schnell. Mann merkt eigentlich sehr schnell, dass der Schaum anfängt anzudicken. Eine Minute später sieht es dann so aus.
Noch eine Minute später dann so.
Jetzt ist der Seifenleim so dick, dass der Mixstab keine Chance mehr hat. Also kann man ihn zur Seite legen.
Ich rühre dann immer noch mal mit einem Löffel gut durch, um sicher zu gehen, dass keine Flüssigkeit mehr am Boden des Topfes ist.
Wenn das nicht der Fall ist, kommt der Deckel auf den Topf und die Seife wird etwa 2 Stunden im kochenden Wasserbad belassen.
Nach 2 Stunden kann man den Herd ausschalten werden.
Jetzt muß der Seifenleim für mindestens 48 Stunden ruhen. Besser für ein bis zwei Wochen. Dann läßt er sich wesentlich besser aufschlagen.
So sieht sie dann aufgeschlagen aus. Hier schon gefärbt mit Rosenrot.
Dann kommt der Zucker dazu. Wärend dem Mixen langsam einrieseln lassen. Die 2 kg sind nur ein Anhaltspunkt. Man kann auch weniger oder mehr nehmen.
Ach ja, ich sollte noch dazu sagen, dass das Rezept eine gigantische Menge ergibt. Wenn ihr also nur für euch was machen wollt, würde ich maximal 1/4 von dem Rezept nehmen.
So, das wars. Ist doch eigentlich ganz einfach, oder?
Also ran an die Töpfe und VIEL SPASS!
Dieses Blog enthält Links zu externen Webseiten Dritter, auf deren Inhalte ich keinen Einfluss habe. Deshalb kann ich für diese fremden Inhalte auch keine Gewähr übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei bekannt werden von Rechtsverletzungen werde ich derartige Links umgehend entfernen.
Sämtliche Bilder, die meine Seifen oder andere Dinge, wie Verpackungen oder ähnliches zeigen unterliegen meinem Copyright und dürfen nicht ohne meine Erlaubnis Kopiert oder weiterverarbeitet werden.